„NEIN, wenn ich ganz ehrlich bin, dann habe ich Angst, nicht gut genug zu sein.“

Gratuliere.

Ein kleines Quäntchen „Schiss“ gibt Ihnen nämlich genau den kleinen Adrenalin-Kick, den sie brauchen, um hellwach zu sein, auch wenn sie nach 23 Uhr an einem Auftrag sitzen. Es sorgt dafür, dass Sie die Ausdauer-Energie für „Datei speichern unter: „Texten_v11“ besitzen. Und vor allem sorgt es für ein ständiges Lodern der Kreativität in Ihrem Unterbewusstsein, durch das Ihnen „aus dem Nichts“ jene genialen Ideen zufliegen, die Ihr Kunde später in harter Münze einlösen kann.


Die Kehrseite der Medaille ist:  Es fällt Ihnen schwer, Eigenwerbung zu machen. Warum sollte Ihnen jemand 180 Euro für einen Pressetext zahlen, wenn er den auch für 120 € bekommen kann. Sind Sie wirklich soviel mehr wert?

Sind Sie?

Sind Sie! Weil Sie nämlich kein einfacher “Texte-Runterschreiber“ sind, der glaubt, mit ein bisschen hübschem Wortgeklingel“ wär's schon getan.

 
Suchmaschinen haben zwar ein gutes Gedächtnis, können sogar kategorisieren – aber letztendlich kaufen Sie nichts. Der amerikanische Internet-Marketer Terry Dean hat einmal gesagt, er schere sich nicht mehr um Keywords.  Und seine Webseiten stehen dennoch hoch im Kurs, in erster Linie, weil viele Menschen sie weiterempfehlen.

Niemand hat je ausgelernt. In Zeiten wie den unseren entsteht ständig soviel Wissen, dass Ihr kurzes Menschenleben nicht ausreicht, um nur einen Bruchteil davon zu begreifen.

 
Sie brauchen aber auch nicht alles Mögliche wissen, um einen guten Text zu schreiben. Führen Sie sich vor Augen, wie viel mehr Sie wissen als Ihr Auftraggeber (auch wenn Sie mit  der Zeit noch darauf kommen werden, dass Sie froh sind, wenn Ihr Auftraggeber möglichst viel Ahnung von dem hat, was Sie hier tun).


Es wird immer im Leben Leute geben, die besser sind als Sie. Oder von denen Sie meinen, dass sie besser sind.

Das macht aber nichts.


Sie brauchen einfach nur einen Text zu schreiben, der funktioniert.


Es ist egal, warum: Ob es dieses EINE geniale Bullet war, ob es die Headline war, die den Nerv Ihrer Zielgruppe getroffen hat, ob Sie eine besonders überzeugende Handlungsaufforderung hatten – es ist wirklich unerheblich.


Hauptsache, der Kunde ist mit der Conversion zufrieden. (Dabei hilft natürlich, wenn Sie unerfahrenen Kunden von vornherein erklären, welche Conversion bei welchen Werbeformen überhaupt realistisch ist.)

Vielleicht hilft es Ihnen, wenn ich Ihnen sage, dass ich mich um ein Haar nicht getraut hätte, nach der Responsequote eines Textes von mir überhaupt nur zu fragen. Ich wollte schon auflegen, da fuhr es mir doch noch heraus: „Ach, und wie ist es denn gelaufen?“ Am liebsten hätte ich mir sofort auf die Zunge gebissen. Doch die erlösende Antwort kam umgehend „Ja, sehr gut!....“Und nach der astronomischen Responsezahl, die dann kam, hab ich das Gespräch schnell beendet und dann Indianertänze in der Wohnung aufgeführt (wer unbedingt will, kann die Zahl auf meiner Webseite entdecken).

Astronomisch, bombastisch ist nicht nötig.

Gut ist genug.

Irgendwann müssen Sie auf den Sende-Button Ihrer Mail drücken, um Ihre Arbeit auszuliefern.


Trösten Sie sich damit, dass auch die Besten wie Gary Halbert oder Clayton Makepiece nicht nur Gewinner-Texte hatten.
Und wie verhielten Sie sich dann? Halbert ging einfach drüber weg, sagte „Next!“ und wandte sich dem nächsten Projekt zu. Makepiece dagegen zog sich zurück, studierte den Text, der sich besser geschlagen hatte, als sein eigener, sezierte ihn und setzte sich dann hin, um einen zweiten Text zu schreiben, der wiederum besser war als der des Konkurrenten…


Und jetzt haben Sie wieder die Wahl: Entweder Sie befriedigen Ihre Neugier, was passiert wäre, wenn Sie anders geantwortet hätten: 

„JA, ich bin bereit, ich werde mit allem fertig.“


oder Sie gehen gleich zurück zum Blog zum gemeinsamen Abschluss.